Arbeits- und Organisatiospsychologie

Eine kurze Übersicht vom Leistungsspektrum:

Betriebsorganisation nachhaltig verbessern

Eine ganzheitliche Beratung durch unsere erfahrenen Experten legt den Grundstein für eine effiziente Betriebsorganisation, die exakt auf die Bedürfnisse Ihres Unternehmens abgestimmt ist. Verbessern Sie mit unserer professionellen Unterstützung Ihre Wettbewerbsfähigkeit!

Dank Consulting bei der Prozessoptimierung Überblick gewinnen

Wo sich Märkte und Technik rasant verändern, müssen auch Unternehmen reagieren und in Bewegung bleiben. Durch unser Consulting zur Prozessoptimierung gestalten Sie den Aufbau und die Arbeitsabläufe Ihres Unternehmens so, dass Sie jederzeit schnell auf die Anforderungen des Marktes reagieren können.

Im Wachstum den Faden behalten – perfekte Betriebsorganisation

Gerade kleinere Betriebe profitieren von der großen Erfahrung und dem Wissen des Inhabers. Wächst Ihr Betrieb, muss die Organisation mitwachsen. Einer allein kann nicht mehr alles im Kopf haben, was zu tun ist. Ihr Unternehmen verändert sich von einer eher handwerklichen hin zu einer industriellen Organisation. In diesem Prozess unterstützen wir Sie durch eine umfassende Unternehmensberatung für den Mittelstand mit methodischem Know-how und Kenntnis der richtigen Instrumente.

Wie läuft der Betrieb?

Für ein optimales Ergebnis müssen alle Räder Ihres Betriebs ineinandergreifen. Wird der Fokus auf die Betriebsorganisation gerichtet, kommt deshalb ein breites Spektrum an Einzeldisziplinen in den Blick:

  • Arbeitsplatzgestaltung

  • Arbeitssicherheit

  • Zeit, Kosten, Qualität

  • Material- und Lagerwirtschaft

  • Auftragsabwicklung

  • Customer Relationship Management (CRM).

Ganzheitliche Lösungen mit Spezialwissen

Wir beraten und begleiten Sie mittels arbeitswissenschaftlich fundiertem Consulting in der Prozessoptimierung. Unsere ganzheitlich ausgelegten Beratungsleistungen integrieren alle relevanten Aspekte der betrieblichen Organisation und des Prozessmanagements. Für gezielte Problemlagen können Sie auch spezielle Lösungen anfordern:

  • Beratungen zur Unternehmensentwicklung

  • Potenzialberatung

  • Beratungen zur Arbeitsgestaltung und -organisation

  • Schwachstellenanalysen zur Effizienzsteigerung

  • Prozessanalyse (Wertstrombetrachtung) und -optimierung

  • BDE-, ERP-/PPS-Systemberatung (Auswahl, Einführung, Umsetzung)

  • Aufbau und Einführung von Material- und Lagerwirtschaftssystemen.

 

Ihre Vorteile bei uns:

  • ganzheitlicher Ansatz

  • individuelle Beratungsleistungen

  • langjährige Erfahrun

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, wenn Sie von unserem Fachwissen in puncto Betriebsorganisation profitieren möchten! Unser hochqualifiziertes, motiviertes Team steht Ihnen gerne zur Verfügung, um die Leistungsfähigkeit Ihres Unternehmens zu steigern.

Potenzialanalyse:

  • Wertschöpfungskette Prozessanalyse und Optimierung (A&O Psychologie) Konzepte mit Verbesserungsvorschlägen

 

Theoretische Basis:

  1. Organizational -Behavior-Modification Modification -Ansatz

  2. Handlungsregulationstheorie nach PSI

  3. Handlungstheoretische Arbeitsanalyseverfahren:  

Tätigkeitsbewertungssystem (TBS) Tätigkeitsbewertungssystem (TBS)  VERA-Verfahren RHI A-Verfahren •

     4. Handlungstheoretische Fehlertaxonomien (vgl. Frese & Z f 1994

 

 

 

Die Handlungsregulationstheorie weist darauf hin, dass Erhöhung von Regulationsanforderungen (z. B. erweiterte Handlungsspielräume und damit verbundene Planungs- und Denkanforderungen) zur Weiterentwicklung der Handlungskompetenzen und Weiterentwicklung der Handlungskompetenzen und damit letztlich zu „Personalentwicklung“ beiträgt.

 

 

Ringstruktur der Tätigkeit = Nach Leontjew 1977

Das Medium zwischen Mensch und Umwelt, die vermittelnde Instanz, ist nach dieser Auffassung die menschliche Tätigkeit. Leontjew (1977) hat mit seinem Konzept von der „Ringstruktur der Tätigkeit“ ein Modell entwickelt, welches dem interaktiven Charakter dieser Beziehung gerecht wird.

 

 

Tätigkeitstheoretische Ansätze-Tätigkeitstheorie nach Leontjew (1977)

  - stellt soz. u. motiv. Aspekte in Fokus, integriert sie mit kognitionsorient. Konzept

  - Handlung (Stengel, 1997):.auf konkretes, bewusst angestr. Ziel ausgerichtetes Verhalten

  - Tätigkeit: höhere Ebene, bezieht sich auf übergeordn. Ziel/Motiv (muss Individuum       nicht unbed. bewusst sein). Umfasst geistig-mentale (innere) und praktische, gegenstandsbezogene (äußere) Prozesse, die Motiven/Oberzielen zugeordnet sind

  - Handlungen (kogn. Steuerung v. Arb.handlungen) zur Konkretisierung/Realisierung e.   Tätigkeit (Motiv auf ideelle/materielle Gegenstände gerichtet) erforderlich

   - Tätigkeiten des menschl. Individuums als Teilsystem der gesells. Beziehungen (Hacker,  2006) à Mensch wird durch innere Vorgänge u. durch Handeln in der Welt geformt

  à vermittelnde Rolle der Tätigkeit zw. Individuum u. Umwelt Kern der Betrachtung

generelle Annahmen: 1) Wechselwirkungen zw. Mensch und Umwelt

   von Tätigkeiten    2) „gegenständlicher Charakter“

                               3) besitzen gestaltendes u. persönlichkeitsförderndes Element

- Tätigkeiten können aus versch. strukturellen Perspektiven betrachtet/analysiert werden

 

Makrostruktur der Tätigkeit (strukturelle Betrachtungsweise) (Abb. s. S. 348)

- beschreibt Zusammenhang u. hierarch. Ordnung der Konzepte, Tätigkeit, Handlung,    Operation, Bewegung und Motiv, Ziel, Bedingung

- Tätigkeit: hierarch. höchste Analysekategorie, durch Motive ausgelöst, anhand von Handlungen, Operationen und Bewegung realisiert

- Handlungen: verkörpern die e. bewussten Ziel untergeordneten Prozesse, die in   Operationen umgesetzt werden

- Operationen: sind Verrichtungen, die v. gegebenen Bedingungen abhängen, als    unselbstständige Teilhandlungen zu verstehen

- Bewegung: sichtbare, kleinste Einheit der Tätigkeit

-wichtig: - Tätigk. nicht nur v. Motiven initiiert, auch von ihnen gesteuert

        - Handlungen nicht nur durch Ziele gesteuert, auch von ihnen ausgelöst

à zwei versch. Regulationssysteme sind zu unterscheiden (Hacker, 2006)

1) motivational-antriebsregulatorisches System (motivat., volition. u. emot. Aspekte d.

Handlungs-/Tätigkeitsregulation; Absichten/Gefühle/Bedürfnisse beim H.)

2) zielgerichtetetes-ausführungsregulatorisches System (kognit. u. sensomotorische Steuerung der Handlungs-/Tätigkeitsausführung; zB. Zielanalyse,Ausführungskontr.)      

- Einbezug motiv. Aspekte à weitgehende Analyse- & Gestaltunsperspektiven

- Beziehung Motiv/Ziel/Bedingugng: Diskrepanz zw. Motiv/Ziel oder Motiv/Bedingung können sich ergeben, zu motiv. Problemen führen oder Diskrepanz zw. Ziel/Bedingung

 

 Ringstruktur der Tätigkeit (prozessuale Betrachtungsweise) (Abb. s. S. 349)

- beschreibt durch Tätigk./Handlungen hervorgerufene bzw. vermittelten   Wechselwirkungen zw. Umwelt und Person à Folge: Veränderungen d. Umwelt (durch  in sie eingreifende Tätigkeit), diese wirkt über Tätigk. auf handelnde Person ein/zurück

- Prozesse d. Kompetenz-/Persönlichkeitsentw. durch Arbeit anh. dieser    Betrachtungsweise erklärbar

- Wechselwirkungsprozess als „hierarchisch-inklusiver“ Vorgang“ aufzufassen: Tätigk. als motivbezogene Betrachtungseinheit zu verstehen: H. nicht nur zielorient. Prozess, immer auch motiv-initiierte Tätigk.à Tätigk. u. Handlung fallen stets zusammen

 

Folgerungen in Bezug auf Ganzheitlichkeit d. Tätigkeit (durch 3 Ebenen charakterisiert)

- anh. der Schnittstelle zur Umwelt Bezug zur sachlichen u. stofflichen Realität hergestellt   à Ebene der sinnlichen Wahrnehmung und Erfahrung

- durch bewusstes,planvolles,zielger.Eingreifen in Umwelt Ebene d. Kognition einbezogen

- durch Bedeutung, d. Mensch einem Gegenstand zuspricht Ebene d. Sinnes angesprochen

à mangelnde Integration d. Ebenen: Entwicklungspotenz. in der Tätigk. sind nicht ausreichend gegeben, also stets alle einbinden!

- versch. Übergänge zw. Mensch bzw. Subjekt, Tätigk. u. Umwelt; daraus result. spezifische Wechselwirkungen (praxisrelev., a&o-psychol. Fragestellungen)

- Subjekt-Tätigkeit (Vorgänge betroffen, d. Tätigk.auslösen/steuern (zB. Motivationsprozess, Zuordnung v. Person zu Aufgabe, Match mit Qualifikation )

- Tätigk.-Umwelt (Einfluss auf Umwelt durch Tät. im Mittelpunkt, kann sichtbar sein u. Rückmeldung über Erfolg geben)

- Umwelt-Tätigkeit (Rückwirkung d. Umwelt auf Tätigk.; Gestaltung d. Arb.bedingungen, deren Wirkung auf Tät.ausführung betrachtet)

- Tätigkeit-Subjekt (Rückwirkung d. Tätigk. auf Subjekt/Mensch untersucht; auf Wohlbefinden, Gesundheit, Qualifikation e. Arbeiters untersucht)

 

à Tätigkeitstheorie hat hohes Potenzial f. Analyse u. Gestaltung v. Arbeitstätigkeiten,  erst in Ansätzen erforscht und realisiert.